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Weltup Luzern

Die Ernüchterung nach einem Weltcupwochenende mit vielen engen Rennen und mäßigen Ergebnissen ist groß und nun heißt es erstmal wieder Kräfte sammeln und abwarten wie es weitergeht.

Im Hoffnungslauf konnten wir uns zum Vorlauf ein wenig steigern, was sich vor allem im "Feeling" bemerkbar machte aber auch da gab es nach der 1000m- Marke einen Bruch und wir konnten den guten Start nicht bis ins Ziel bringen. Am Ende waren fünf Boote innerhalb von einer halben Sekunde und wir belegten den vierten Platz und waren somit für das Finale qualifiziert. Sicherlich mit Glück das es nicht der fünfte Platz wurde aber genauso gut hätte es der erste oder zweite Platz sein können, bei so einem engen Rennen.

Im Finale hatten wir uns viel vorgenommen, aber vor allem ein vernünftiges Rennen abzuliefern. Beim Einfahren war es noch ganz ordentlich aber mit dem ersten Schlag im Rennen funktionierte gar nichts. Die Pace kam gar nicht und vor allem auch der Rhythmus und somit das Zusammenspiel passte in keinster Weise. Wir kämpften uns Meter für Meter und der fünfte Platz war am Ende das logische Resultat. Es ist schade, wenn bei der schönsten Regatta des Jahres so ein Ergebnis zu Buche steht aber es lässt sich leider nicht ändern.

Wie es jetzt weitergeht weiß ich noch nicht. Wir werden es wahrscheinlich in den kommenden Tagen erst erfahren. Auf jeden Fall müssen wir uns deutlich steigern, um wieder konkurrenzfähig zu werden.

Erstellt von Tim Grohmann am 30.05.2016 um 08:18 Uhr.


Neue Chance im Hoffnungslauf

Der Vorlauf heute war leider gar nichts. Wir sind nicht gut gerudert und haben unseren Rhythmus nicht gefunden, sodass das Ergebnis am Ende auch nicht verwunderlich ist. Morgen können wir es im Hoffnungslauf besser machen. Dort gehen die verbleibenden sechs Boote in einem Lauf an den Start und die ersten Vier starten am Sonntag mit Großbritanien und Australien im Finale. Wir werden definitiv eine Schippe drauflegen müssen aber das sollte auch gut machbar sein!

Erstellt von Tim Grohmann am 27.05.2016 um 16:13 Uhr.


Morgen gehts los!

Morgen ist es dann wieder soweit und der Weltcup auf dem Rotsee in Luzern beginnt. Wir sind nun schon den zweiten Tag vor Ort und es ist wiedermal sehr schön. Untergebracht in einem Hotel in Sarnen, ungefähr 25km von der Strecke entfernt, fehlt es uns an nichts... nur die Fahrtzeit von knapp einer halben Stunde ist nicht ganz so schön aber das ließ sich wohl nicht vermeiden. Die Trainingseinheiten waren ganz in Ordnung und wir freuen uns nun auf die Rennen. Da nur acht Boote gemeldet sind, gibt es zwei Vorläufe, wo jeweils der erste direkt ins Finale einzieht. Wir fahren gegen Australien (WM- Zweite), Kanada und Polen und werden natürlich versuchen uns direkt durchzusetzen.

Das Wetter ist wie gewohnt toll und abwechslungsreich. Größtenteils scheint die Sonne und es ist schön warm aber teilweise zieht auch mal eine dunkle Wolke mit einer Abkühlung durch.

Erstellt von Tim Grohmann am 26.05.2016 um 18:36 Uhr.


Rudern auf dem Göttersee

Am Wochenende ist es nun endlich wieder soweit. Der Weltcup auf dem Rotsee steht an. Luzern ist seit langem ein Pflichttermin im Regattakalender und immer wieder schön dort Rudern zu dürfen. Die malerisch gelegene und traditionsreiche Regattastrecke lockt immer wieder viele Besucher an und bietet auch oft spannende Rennen.

Nach der verpatzten EM in Brandenburg bekamen wir dennoch das Vertrauen der Trainer und müssen nun unsere Leistung unter Beweis stellen. In Brandenburg lief Einiges schief und der Wettkampf ist nun abgehakt. Es war schlecht gerudert von uns aber auch ein klarer Bahnnachteil, aber das ist nun mal so Outdoorsport... Die letzten beiden Wochen verbrachten wir in Ratzeburg und bereiteten uns intensiv auf den Weltcup vor. Das Wetter ließ uns dieses Mal nicht im Stich und auch wenn wir teilweise ins benachbarte Mölln ausweichen mussten, war es doch alles in allem ein gelungenes Trainingslager. Eine kurze Auszeit konnte ich mir über Pfingsten mit Family auf dem Darß in Prerow gönnen, bevor es am Dienstag im Vierer wieder aufs Wasser ging.

In Luzern steht nun vieles auf dem Spiel. Zum Einen müssen wir eine sehr gute Leistung zeigen, um weiterhin eine gemeinsame Zukunft zu haben aber abhängig ist der Doppelvierer auch vom Ergebnis des Doppelzweiers, wo zwei deutsche Boote an den Start gehen werden und das Schnellere am Ende bei den Olympischen Spielen starten darf.

Wir sind gespannt und freuen uns auf die Rennen. Am morgigen Mittwoch geht es mit dem Flieger nach Zürich und von dort mit dem Mietwagen weiter nach Luzern. Dann steht noch zwei Tage Training auf dem Plan, bevor die Regatta für uns am Freitag mit dem Vorlauf startet.

Wie gewohnt bekommt ihr alle wichtigen Informationen auf der Homepage von Worldrowing:

http://www.worldrowing.com/

Erstellt von Tim Grohmann am 24.05.2016 um 18:25 Uhr.


Europameisterschaft Brandenburg 2016

Acht Jahre ist es nun her, als ich das letzte Mal bei einer internationalen Regatta in Brandenburg am Start war. Damals im U23- Doppelzweier mit Karl Schulze. Damals wurden wir Dritte hinter Großbritanien und Kroatien. Die Kroaten sind nun wieder im Doppelzweier am Start, wir jedoch wieder im Doppelvierer. Wie schon 2005 bei der Junior- Weltmeisterschaft, ebenfalls in Brandenburg.

Die Konkurrenz bei der EM ist hart. Denn ist das gesamte Finale der letztjährigen WM vertreten, mit Ausnahme von Australien. Russland hat sich beim ersten Weltcup schon in einer guten Verfassung gezeigt und konnte dort eindrucksvoll gewinnen. Es wird also spannend werden. Unser Vorbereitung war aufgrund des Wetters leider eher mäßig, aber wenn wir dann mal in Originalbesetzung rudern konnten, funktionierte es auch ganz gut. Jetzt heißt es die verbleibenden Tage vernünftig zu nutzen und Frische für die Rennen zu tanken.

Das Bild ist von der Junioren- Weltmeisterschaft in Brandenburg 2005 ;)

Erstellt von Tim Grohmann am 04.05.2016 um 09:32 Uhr.